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Aktuelle Umbaumaßnahmen

In den kommenden Jahren stehen sehr große bauliche und konzeptionelle Veränderungen für unser traditionsreiches Haus an. Parallel entsteht das dritte Welterbe-Infozentrum zum UNESCO-Welterbe im Harz. Auf dieser Seite möchten wir Sie über die diesbezüglichen Planungen informieren. Trotz der Arbeiten setzen wir alles daran, Ihnen einen anregenden Museumsbesuch zu bieten. Übrigens: Das Freigelände mit seinen historischen bergbaulichen Anlagen ist von den Baumaßnahmen nicht betroffen und uneingeschränkt betretbar.

Aktuell räumen wir sämtliche Ausstellungsbereiche unseres Museums, die ab Mai 2021 von Umbau- und Sanierungsmaßnahmen betroffen sein werden. Konkret sind das alle Objekte im Startzimmer (= beim Betreten des Museums in der Bornhardtstraße 16 erster Raum rechts), in den beiden Etagen des Verbindungsbaus zwischen der Bornhardtstraße 14 und 16 sowie im gesamten Obergeschoss des Gebäudes in der Bornhardtstraße 14 (= über der ehemaligen Museumsgaststätte). Eine Menge Arbeit, da insgesamt etwa 2/3 aller Ausstellungsräume betroffen sind.

Bei der Räumung suchen wir gezielt prominente Schaustücke des Museums aus dem Erdgeschoss aus und platzieren sie ins Obergeschoss, so dass auch während der kommenden Umbaujahre stets ein exklusives Minimalangebot mit „den besten Stücken der montanhistorischen Sammlung“ zu sehen bleibt.

Große Exponate können wir glücklicherweise in das Erdgeschoss des Nachbarhauses in der Bornhardtstraße 18 (Winterhoffhaus) so einlagern, dass etwa der originale Erzkahn oder das Gangerzmodell des Oberharzer Bergbaus in einer Art „Museum in der Kiste“-Ausstellung trotz Bauarbeiten im Museum besichtigt werden können. Diese Ausweichfläche vermietet die Eigentümerin des Gebäudes, der Oberharzer Geschichts- und Museumsverein, an die Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz in deren Trägerschaft das Oberharzer Bergwerksmuseum seit dem Jahr 2014 liegt. Bereits im Zeitraum 2015 – 2017 konnte die Stiftung das Erdgeschoss für die Sonderausstellung „Perspektive Welterbe“ nutzen.

Nach den Räumarbeiten beginnt der Abbruch des Gebäudeteils zwischen dem Museumshaus und der ehemaligen Museumsgaststätte. Zwischen den beiden Gebäuden, die sich im Besitz der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld befinden, wird anschließend bis Herbst 2021 ein neuer Verbindungsbau entstehen. Hierdurch sollen das Oberharzer Bergwerksmuseums und das Gebäude der Bornhardtstraße 14, in dessen Erdgeschoss das dritte Welterbe-Infozentrum zum UNESCO-Welterbe im Harz entstehen soll, barrierefrei zugänglich werden. Nach der Eröffnung des Infozentrums in 2022 können Sie sich dort einen umfassenden Überblick über das UNESCO-Welterbe im Harz verschaffen und ihre individuellen Entdeckungstour planen.

Bevor die großen Exponate in das Winterhoffhaus ziehen können, mussten zuvor die Erdgeschossräume in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden, was nach einer erteilten denkmalschutzrechtlichen Genehmigung kürzlich erfolgt ist. Nur so können nun ein Sanierungskonzept und eine Kostenermittlung im Förderrahmen des Sanierungsgebietes aufgestellt werden. Bereits reparieren lässt der Oberharzer Geschichts- und Museumsverein ein Teilbereich des Daches, aber das ist im wahrsten Sinne des Wortes eine „andere Baustelle“.

Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind, wird die Dauerausstellung völlig neu konzipiert und umgestaltet sein. Die im TRAFO-Projekt neu designten Bereiche vermitteln schon heute einen ersten Eindruck von der künftigen Linie des Museums. Nach Walkenried und Goslar wird dann auch in Clausthal-Zellerfeld ein Welterbe-Infozentrum den Auftakt bilden zu den Originalschauplätzen im UENSCO-Welterbe im Harz.