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„Wunderschön“ im Oberharz

„Wunderschön“, denkt sich der Wanderer, der entlang der Hirschler-Pfauenteiche die Landschaft bewundert. „Wunderschön“, wie sich die vor Jahrhunderten mit dicken Steinbrocken gesetzten Wassergräben durch das Oberharzer Gelände ziehen. „Wunderschön“, dachte sich auch das TV-Team des Westdeutschen Rundfunks, das für seine allsonntägliche Sendung zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr das Weltkulturerbe der Oberharzer Wasserwirtschaft am 16.07.19 aufsuchte.

Wer das Format kennt, weiß, es wird geradelt und es werden Geschenke in einem roten Rucksack gesammelt, den der Zuschauer letzten Endes gewinnen kann. „Vom Brocken bis nach Bielefeld“ wird es heißen und eben dieser Strecke müssen sich Moderator Marco Schreyl und Begleiterin Juliane Schumacher auf dem Fahrrad stellen. Station machte das Dreh-Team um Filmemacher Michael Wieseler beim Welterbe-Monument Dorotheer Rösche, einem Außenstandort des Oberharzer Bergwerksmuseums in Clausthal-Zellerfeld. Dessen Mitarbeiterinnen organisierten die Dorotheer Rösche als Drehort. Die Grubenführer Christian Otto und Konrad Knitschky begleiteten den Dreh. Das Oberharzer Schmuddelwetter durfte natürlich auch nicht fehlen. Marco Schreyl lernte, was es für die Bergleute hieß, in völliger Dunkelheit und Nässe zu arbeiten und welch Meisterleistung die mit 220 Quadratkilometern größte Flächenwelterbestätte der Welt bedeutet. Zum Ausklang des Drehtages stand noch das Polsterberger Hubhaus auf dem Programm, bevor es zu weiteren wunderschönen Stationen in Richtung Bielefeld ging. Sendetermin ist Sonntag, 01.09.19.