Neben einem 200 Jahre alten Schachtgebäude mit dem Besucherstollen wurden hier originale Bergwerksanlagen, die an ihrem ursprünglichen Standort demontiert werden mußten, wieder aufgebaut.
Die Anlagen im Freigelände können ohne Führung besichtigt werden.
Das Schachtgebäude ist um 1930 nach dem Erliegen des Oberharzer
Erzbergbaus aus verschiedenen Bauteilen im Freigelände des Oberharzer Bergwerksmuseums unter dem Gesichtspunkt aufgestellt worden, dem Besucher ein Reihe bergbaulicher Einrichtungen vor Augen zu führen.
Hier im Schachtgebäude beginnt für den Museumsbesucher die "Grubenfahrt" durch das Schaubergwerk, die er allerdings zu Fuß zurücklegen muß, denn jede Fortbewegung unter Tage wird vom Bergmann mit "fahren" bezeichnet.
Für die Gruben, Pochwerke und Hütten mußten fortwährend Eisenteile für Werkzeuge, Beschläge und sonstige Betriebseinrichtungen hergestellt und instandgehalten werden. Deshalb gehörte zu jeder größeren Bergwerksanlage eine
Bergschmiede, der für ihren Arbeitsbereich vom Bergamt eine "Bergschmiedegerechtigkeit" verliehen wurde. Im Oberharzer Bergwerksmuseum ist ein Schmiedehammer aus dem Sauerland zu sehen, welcher mit einem Wasserrad betrieben wurde.
Fragen, Anregungen, Kritik richten Sie bitte an Rolf Budach oder an das
Museum.
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Donnerstag, 21. September 2006
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Das Oberharzer Bergwerksmuseum
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