Mit der Grubenbahn zum Ottiliae-Schacht!
Zu Beginn dieses Jahrhunderts stellte der Ottiliae-Schacht eine der modernsten Aufbereitungsanlagen Europas dar. Heute sind das älteste erhaltene Fördergerüst Deutschlands und die funktionstüchtige Fördermaschine einmalige Zeugnisse der Industriegeschichte.
Gruppen können auch zu jeder anderen Zeit auf Voranmeldung fahren.
Den Auftakt für eine Besichtigung bildet eine erlebnisreiche Fahrt mit der Grubenbahn auf der rekonstruierten 2,2 km langen Tagesförderstrecke. Auf dieser Strecke wurde von 1900 - 1905
während einer Umbauphase unter Tage, das Erz vom Schach Kaiser Wilhelm II. zur zentralen Erzaufbereitung am Ottiliae Schacht transportiert. Von Mai bis Oktober fährt die Bahn Samstags 14:30, Sonn- und Feiertags jeweils um 11.00
und 14.30 Uhr vom "Alten Bahnhof" (Stadtbücherei) zum Ottiliae-Schacht.
Während einer Führung wird auf die Bedeutung dieser Schachtanlage, der
nahegelegenen Zentralaufbereitung und der "Tagesförderbahn" eingegangen. Es wird die alte Fördermaschine und eine Dampfmaschine in Funktion gezeigt.
Das Oberharzer Bergwerksmuseum betreut das Technikdenkmal Schacht Kaiser Wilhelm II. Mit seiner größten Teufe von 1023 m, einer Fahrkunst, einer Dampfförder- und einer Wassersäulenmaschine war diese Schachtanlage weithin berühmt.
Besichtigung der vom Museum betreuten Anlage auf Anfrage.
Heute befindet sich hier auch der Betriebshof der Harzwasserwerke GmbH (Tel:05323-19392-0), die u. a. das Kulturdenkmal "Oberharzer Wasserregal"
betreut. In der Kaue wird eine umfangreiche Ausstellung zu diesem Thema gezeigt.
Radstube Thurm Rosenhof - Eine Ikone der Industriekultur 
Ein Besucherbergwerk entsteht im Bereich der ehemaligen Grube Thurm Rosenhof, der Keimzelle des Clausthaler Bergbaus. 2300 m³ Haldenmaterial mußten aus bis zu 24 m Tiefe herausgeholt werden, bevor in einem ersten Schritt die “runde Radstube” der Grube zugänglich gemacht werden konnte: Über eine eingehängte Treppenanlage gelangt man in die Tiefe. Wie ein riesiger runder Turm steckt dieses eindrucksvolle Bauwerk in der Erde. Errichtet wurde es in mehreren Bauabschnitten während der fast 400 jährigen Betriebszeit der Grube, um das Wasserrad welches zum Antrieb der Förderanlage (“Kehrrad”) diente, vor der wachsenden Halde zu schützen.
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Fragen, Anregungen, Kritik richten Sie bitte an Rolf Budach
oder an das Museum.
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Donnerstag, 21. September 2006
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